Insel Vis

Informationen über Vis Insel und Komiza

island of VisInsofern Sie die Atmosphäre kleiner mediterraner Inseln lieben, die sie bequem mit dem Fahrrad überqueren können, und zu deren versteckten Buchten Sie über kleine Pfade durch Fichtenwälder nach unten gelangen können, wird die Insel Vis Sie bestimmt begeistern.

Die Insel selbst hat seit jeher eine besondere Bedeutung für die Adria. Sein strategischer Standort war seit dem Zeitalter der Illyren der Grund vieler Seekämpfe. Sie war bis vor rund zehn Jahren für Besucher geschlossen, und ist deshalb ökologisch sauber. Die ursprüngliche Schönheit der Inselnatur und -Kultur blieb aus diesem Grund erhalten. Die einzigen Orte auf der Insel sind Vis und Komiža. In den Buchten können sie einsame Konobas finden, die gutes Essen anbieten. Der zentrale Teil der Insel ist überwiegend mit Weinbergen bepflanzt. Vis erfüllt alle Voraussetzungen für einen guten Urlaub.

Wenn Sie an Tauchen interessiert sind,gibt es erstaunliche Schiffwracks in der Gegend von Komiza und Vis zugänglich mit lokalen Tauchclubs. Das milde Klima, die üppige mediterrane Vegetation und die Möglichkeit, Hasen und Fasane zu jagen, machen Vis auch im Winter attraktiv.

Geschichte von Komiza

Komiža ist eine Fischersiedlung, deren Aussehen von der Bastion Grimaldi dominiert wird, die zu Zeiten der venezianischen Herrschaft im 16. Jh. erbaut wurde. Heute befindet sich darin ein Fischermuseum, das sehr interessante Fischernetze und –Werkzeuge ausstellt, sowie einen besonderen Typ des Fischerboots, das sogenannte Falkuša. Das Boot wurde so gebaut, dass es sich schnell fortbewegen konnte, und wenn es an seinem Zielort angelangt war, wurde sein Oberteil abgenommen, wodurch es sich in Fischerboot verwandelte. Das Nikolauskloster auf dem Berg über der Komiža Bucht ist wahrscheinlich rund 1000 Jahre alt. Es heißt, dass Papst Alexander III (12. Jh.) hier Schutz vor einem Sturm fand, der ihn bei Palagruže heimsuchte.

Saint Nicholas<strong>St. Mikula</strong> (Nikolaus) der Schutzpatron von Komiža, zu dessen Ehren jedes Jahr am 6. Dezember Falkuša verbrannt werden – ein Ereigniss, das wegen seiner Farbwirkung und seinem reichhaltigen Inhalt auf jeden Fall erlebenswert ist. Am Stadtrand von Komiža steht eine kleine Renaissance-Kirche, bekannt als die Gusarica. Die Legende spricht in diesem Zusammenhang von einem Piratenraub im 16. Jh., bei welchem das Muttergottesbild gestohlen wurde. Das Piratenboot ging daraufhin bei einem Sturm unter, und ausgerechnet das Bild der Muttergottes blieb dabei erhalten. Das Meer schwemmte es an den Strand, vor die kleine abgebrannte Kirche. Die Bewohner von Komiža ließen danach die Kirche erneut bauen, und gaben ihr den Namen Gusarica (gusar – Pirat; Anm. des Übersetzers).

Wohin zu gehen- Biševo and Palagruža

the Blue CaveDa Vis eine Insel der erhaltenen Natur ist, werden Sie gewiss gerne jeden Teil ihres Erdbodens entdecken wollen. Es soll jedoch betont werden, dass das Meer um die Insel noch reicher ist, weshalb es unbedingt durchforscht werden muss. Auf der benachbarten Insel Biševo dürfen Sie
Modra špilja (die Blaue Grotte) nicht auslassen, die ein eimaliges Beispiel der Naturschönheit ist. island of Palagrusa

In die Grotte hinein führt ein kaum 1,5 Meter über dem Meeresspiegel hoher Eingang, so dass der Eintritt gefährlich und während des Südwindes fast unmöglich ist. Zwischen 11 und 12 Uhr dringen die Sonnenstrahlen in die Grotte hinein, brechen sich und erzeugen zaubervolles blaues Licht. Das Wasser funkelt und bestrahlt die Felsen sogar bis zu einer Tiefe von 16 Meter.

Wohin schwimmen zu gehen

beachesAuf der Insel Vis finden Sie ein paar wirklich seltsame Badeorte. Im Süden der Insel befindet sich die Bucht Stiniva, die wegen ihres sehr schmalen Eingangs charakteristisch ist, mit einer Weite von nur 3 m, wonach sie sich in 30 m langem Kiesstrand ausweitet. Von zwei Seiten ist der Strand von sehr hohen steilen Felsen umgeben, an deren Gipfel sich ein hundertjähriger Kiefernwald befindet. In Komiža, gleich neben der Kirche Gusarica, befindet sich ein Strand, den es nicht jeden Tag und überall zu sehen gibt. Er ist nämlich teilweise aus Kies, teilweise aus Sand.

Die Küste auf der benachbarten Insel Biševo ist sehr steil, island of Bisevound nur ein paar Strände und Buchten sind vom Festland erreichbar. In der Bucht Porat gibt es einen schönen Sandstrand, und man kann auch in Modra špilja baden (oder tauchen), wobei neue Farbennuancen entdeckt werden, die am Wasser entstehen.

Verschiedene Sehenswürdigkeiten in der Nähe

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